Unser pädagogisches Fundament

Wie wir Lernen
verstehen.

Kein Lehrplan, keine Noten, keine Sitzreihen. Stattdessen: echte Neugier, verlässliche Beziehungen und ein Alltag, der Kindern Raum zum Wachsen lässt.

Unser pädagogisches Fundament

Vier Säulen, auf denen unser Lernort steht.

Sie sind keine Methode, sondern eine Haltung. Sie prägen, wie wir mit Kindern
arbeiten – und was wir ihnen zutrauen.

Lernen mit Begeisterung
Wir folgen der Neugier des Kindes. Themen, die berühren, lassen sich tiefer und nachhaltiger verstehen als jeder Lehrplan vorgeben kann.
Lernen in Gemeinschaft
Jahrgangsgemischte Gruppen, Verantwortung füreinander, gemeinsame Projekte. Kinder erleben, dass Verschiedenheit eine Stärke ist.
Lernen in der Natur
Wald, Bach, Garten und Jahreszeiten sind unser Klassenzimmer. Hier wird Wissen erlebbar – und der Körper lernt mit.
Lernen im Lebensumfeld
Bäckerei, Werkstatt, Hof, Bibliothek. Kooperationen mit Betrieben und Institutionen bringen die Welt ins Lernen – und das Lernen in die Welt.
Ein Tag, der Kindern Raum gibt

Rhythmus statt Stundenplan.

Unsere Tage haben einen verlässlichen Rhythmus – aber keinen 45-Minuten-Takt. So entstehen Phasen tiefer Konzentration, Bewegung in der Natur und Zeit für das, was Kinder gerade beschäftigt.

Offener Anfang
Kinder kommen an, wenn sie bereit sind – Zeit zum Ankommen und freier Beschäftigung.
Lern-, Arbeits- und Forschungszeit
Im Wechsel mit Essens- und Bewegungspausen entstehen Phasen tiefer Konzentration.
Nach Bedarf: Betreuung am Nachmittag
Individuelle Betreuungsmöglichkeit, gegebenenfalls mit Projektangeboten.
Ein Tag in der Woche: Draußentag
Intensive Waldzeit und Lernen in der Natur als regelmäßiger Bestandteil.
Regelmäßige themenbezogene Projekttage
Gemeinsame Projekte, die Neugier wecken und verbinden.
Einbeziehung des Jahreskreises
Rhythmen der Natur und Jahreszeiten prägen unseren Schulalltag.
"
Die Natur ist der ideale Lernort für Kinder – weil sie alles bereithält, was ein Kind zum Wachsen braucht: Vielfalt, Bewegung, Stille und Beziehung.
Sinngemäß nach Herbert Renz-Polster, Kinderarzt & Autor
Theoretische Grundlagen

Reformpädagogik & moderne Lernforschung.

Unser Konzept verbindet bewährte reformpädagogische Ansätze mit aktuellen Erkenntnissen aus Neurobiologie und Entwicklungspsychologie.

Gerald Hüther
Neurobiologische Grundlagen: Potentialentfaltung durch Begeisterung und Beziehung.
Maria Montessori
Selbstbestimmtes Lernen in der vorbereiteten Umgebung – das Kind als Akteur seiner eigenen Entwicklung.
Rebeca & Mauricio Wild
Liberale Pädagogik: Freiheit in verantwortungsvoller Umgebung als Grundlage für Selbstfindung.
Jesper Juul
Familientherapie & Beziehungskompetenz: Echte Begegnung als Grundlage für Persönlichkeitsentwicklung.
Marshall B. Rosenberg (GFK)
Gewaltfreie Kommunikation: Einfühlsame, authentische Begegnung auf Augenhöhe.
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Verantwortung für Planet und Gesellschaft: Kinder lernen, zukunftsfähig und eigenverantwortlich zu handeln.
Umsetzung in der Praxis

So begleiten wir Kinder.

Unser Lernalltag folgt klaren pädagogischen Prinzipien – ohne dabei in starre Strukturen zu verfallen.

Altersgemischte Lerngruppen
Vorbereitete Lernumgebung
Beziehungsorientierte, wertschätzende Begleitung der Kinder
Anerkennung des Lernbedürfnisses der Kinder
Selbstständiges und selbstbestimmtes Lernen unterstützt durch Lernbegleiter
Auswahl der Lerninhalte nach Interesse und Entwicklungsstand
Projektorientiertes Lernen
Ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen
Individuelle Rückmeldung: Entwicklungsgespräche statt Noten (2x im Jahr)
Draußentag: Lernen in der Natur und im Lebensumfeld
Demokratische Strukturen im Schulalltag
Mitgestaltung des Schullebens durch Eltern und Ehrenamtliche
Häufig gestellte Fragen

FAQ.

Warum ist die Gründung einer freien Schule sinnvoll?
Bereicherung und Ergänzung des staatlichen Schulsystems. Wir bieten neue, innovative Lernwege, die zur heutigen Gesellschaft passen – und erfüllen den Wunsch von Familien nach Alternativen in der Region.
Gibt es dort keine Regeln und die Kinder dürfen machen, was sie wollen?
Nein. Frei bedeutet freie Trägerschaft – nicht regellos. Nachvollziehbare, sinnergebende Regeln und Grenzen sind Grundvoraussetzung. Sie schaffen einen Rahmen, der Kindern Halt, Orientierung und Sicherheit vermittelt und Überforderung verhindert.
Wie wird sichergestellt, dass die Kinder grundlegende Kompetenzen erwerben?
Kinder lernen ganzheitlich, praktisch und fächerübergreifend – und erwerben grundlegende Kompetenzen in ihrem eigenen Lerntempo. Das Lernen ist lebensnah, nachhaltig und eigenständig. Lernbegleiter geben Impulse, Anregungen und Hilfestellungen.
Wie wird der Lernfortschritt festgehalten, wenn es keine Noten gibt?
Lernbegleiter beobachten jedes Kind in seiner Entwicklung und dokumentieren den Lernfortschritt in Lernentwicklungsbögen. 2x jährlich finden Entwicklungsgespräche mit Kind, Eltern und Lernbegleiter statt. Statt eines Zeugnisses erhalten alle Kinder eine persönliche, schriftliche Rückmeldung.
Wie finanziert sich eine freie Schule?
Durch Sponsoren, Förderungen und Stiftungen; Elternbeiträge (sozial gestaffelt); ab dem dritten Jahr staatliche Zuschüsse; Ehrenamtliche Arbeit und Unterstützung der Gemeinschaft.
Wie ist das Lehrpersonal ausgebildet?
Gleichwertig mit staatlichem Lehrpersonal: staatlich ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer mit Examen. Zusätzlich absolvieren sie Fortbildungen im Bereich der Reformpädagogik (z.B. Montessori-Ausbildung).
Für welche Zielgruppe ist die Schule gedacht?
Für alle Schüler, unabhängig von Religion, Herkunft oder sozialem Stand. Familien, die sich für unsere Schule entscheiden, sollten hinter dem Konzept stehen und bereit sein, sich in das Schulleben einzubringen. Elternbeiträge sind sozial gestaffelt; Sponsorenplätze werden vergeben.

Passt unser Konzept zu Ihrer Familie?

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. Erfahren Sie mehr über unseren Aufnahmeprozess.

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